Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft: Schaeffler Stakeholder Dialog 2025
Für den Austausch zu zentralen Themen im Bereich Nachhaltigkeit lädt Schaeffler einmal im Jahr Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und NGOs zum Stakeholder Dialog ein. 2025 standen die Themen Kreislaufwirtschaft, Menschenrechte und transparente Lieferketten im Fokus der Veranstaltung.
Für das Nachhaltigkeitsmanagement von Schaeffler ist es von zentraler Bedeutung die Interessen und Themen von Kunden, Mitarbeitenden, Investoren, Lieferanten, Politik und Gesellschaft zu kennen und zu berücksichtigen. Dabei unterstützt der regelmäßige Stakeholder Dialog, der einmal im Jahr in Herzogenaurach stattfindet. Der Austausch mit internen und externen Anspruchsgruppen hilft der Schaeffler Gruppe, relevante Erwartungen aus ihrem Umfeld frühzeitig zu erkennen, Risiken und Chancen besser zu bewerten und Nachhaltigkeitsmaßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.
Stakeholder Engagement: Einblicke und Dialog auf vielen Ebenen
„Sustainability – A long-term commitment“ – unter diesem Motto stand am 22. Oktober 2025 der Schaeffler Stakeholder Dialog 2025. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Beratung kamen in Herzogenaurach zusammen, um sich auszutauschen, stärker zu vernetzen, andere Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Antworten zu finden. Im Fokus standen vor allem die Themen Kreislaufwirtschaft, Menschenrechte, transparente Lieferketten und Nachhaltigkeitsstrategie.
Nachhaltigkeit weiterhin zentraler Unternehmenswert und Transformationsmotor
„In einer Zeit zunehmender Unsicherheiten müssen wir Nachhaltigkeit als Kompass verstehen, der uns hilft, verantwortungsvoll und resilient in die Zukunft zu steuern“, betonte Dr. Anja Rivera de la Cruz, Head of Strategic Sustainability, in ihrer Impulskeynote „Navigating Corporate Sustainability in troubled waters“.
Wie wichtig in diesem Kontext langfristiges Denken ist, darauf ging auch Professor Dr. Karin Kreutzer von der EBS Universität ein. Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels für kommende Generationen wären um ein Vielfaches höher als die Kosten, sie einzudämmen.
Emira Biser, Supply Chain Sustainability Leader beim Energieanlagenhersteller GE Vernova, stellte in ihrer Keynote zu „Supply Chain Sustainability in Practice“ fest: „Bei GE Vernova Wind verbinden wir Lean Management mit Dekarbonisierung, um Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette voranzutreiben. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten zusammen, um CO2-Emissionen und Kosten zu reduzieren und messbaren Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen.“
Insgesamt waren sich die Experten und Expertinnen einig, dass der Wandel zu echten nachhaltigen Geschäftsmodellen nur im Zusammenspiel von Transparenz, technologischer Innovation und systemischer Zusammenarbeit gelingen könne.
Podiumsdiskussion: Erfolgsfaktor Nachhaltigkeits-Netzwerke in komplexen Organisationen
Den Abschluss des Dialogs bildete eine Podiumsdiskussion mit Schaeffler Experten und Vertretern von Toyota sowie der Boston Consulting Group zum Thema „How to build a strong sustainability network in complex organizations?“ Auf diese Frage kam auch Dr. Anja Rivera de la Cruz in ihrem Schlusswort zurück: „Nur durch enge Vernetzung und gegenseitigen Austausch können wir die vielfältigen Herausforderungen auf unserem Nachhaltigkeitsweg meistern und gemeinsam echte Veränderung bewirken. Der zweite Schaeffler Stakeholder Dialog war für dieses Vorhaben ein wunderbarer Anlass, um Impulse zu setzen und unsere Zusammenarbeit weiter zu stärken.“
August 2026