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Mit Kreislaufwirtschaft Umwelt schonen und Resilienz steigern

Circular Economy – auf Deutsch: Kreislaufwirtschaft – ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Schaeffler und eines der fünf Handlungsfelder dieser Strategie. Erfahren Sie, warum dieses Thema so wichtig ist und wie es bei Schaeffler aktuell umgesetzt wird.

Die Kreislaufwirtschaft reduziert die Auswirkungen auf die Umwelt und hilft, neue Geschäftsfelder zu entwickeln. Circular Economy fördert zudem den effizienten Umgang mit Ressourcen und die Dekarbonisierung. Durch die konsequente Wiederverwendung, Reparatur und das Recycling von Materialien trägt Schaeffler dazu bei, Rohstoffe zu schonen und Abfall zu minimieren. So soll bis 2030 der Anteil nicht recycelbarer Abfälle 40.000 Tonnen gesenkt, kumuliert 750.000 m³ Frischwasser eingespart und der Anteil von Sekundärmaterialien auf 35 Prozent erhöht werden.

Vier übergeordnete Prinzipien der Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft bei Schaeffler orientiert sich an vier übergeordneten Prinzipien:

  • Weniger einsetzen
  • Vorausschauend entwickeln
  • Länger nutzen
  • Weniger entsorgen

„Die Idee dahinter ist, dass wir Produkte so lange wie möglich und auch auf der höchsten Qualitäts- oder Wertschöpfungsstufe im Leben halten und erst ganz zum Schluss die Materialien wiederverwenden. Die Wiederverwendung von Materialien kann uns dabei unabhängiger von angespannten Lieferketten machen“, sagt Sabine Adrian, Strategic Sustainability Professional bei Schaeffler.

So setzt Schaeffler die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft um

In unserem Podcast sprechen wir mit Sabine Adrian darüber, wie die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konkret bei Schaeffler umgesetzt werden. Der Podcast erläutert die Hintergründe der Kreislaufwirtschaftsstrategie von Schaeffler, gibt Einblicke in den aktuellen Stand und nennt Beispiele für konkrete Maßnahmen, von der Verwendung von Sekundärmaterialien über vorausschauendes Produktdesign bis hin zu innovativen Recycling- und Remanufacturing-Projekten.

Sabine Adrian, Strategic Sustainability Professional bei Schaeffler, erklärt im Podcast, wie Schaeffler die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konkret umsetzt.
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Beispiele zur Kreislaufwirtschaft: zahlreiche Projekte bei Schaeffler

Derzeit gibt es dazu bei Schaeffler zahlreiche Beispiele, wovon Sabine Adrian eine Auswahl im Podcast anspricht. Eines davon ist das Projekt Reassert. Dort entwickelt ein Konsortium unter der Leitung von Schaeffler Strategien und Prozesse, um Elektromotoren zu reparieren, aufzuarbeiten oder wiederverwenden zu können.

Ein anders Beispiel ist das sogenannte Spray Forming. Bei diesem speziellen Fertigungsverfahren wird Metallschrott direkt wiederverwertet. Dabei wird geschmolzenes Metall als feine, flüssige Tröpfchen auf ein Trägermaterial gesprüht und kühlt ab, wodurch die Herstellung von Bauteilen oder Halbfertigprodukten ermöglicht wird. Somit wird der Materialkreislauf direkt in der Produktion geschlossen.

Besondere technische Herausforderungen

Die Wiederverwertung komplexer Materialien kann aber auch eine besondere technische Herausforderung darstellen, etwa bei der Nutzung technischer Polymere vor allem im Bereich Mobilität. „Diese Materialien müssen – je nach Anwendung – zum Beispiel sehr hohe Temperaturschwankungen aushalten“, erklärt Sabine Adrian. „Doch diese Eigenschaft kann verloren gehen, wenn der Anteil an Sekundärmaterial erhöht wird.“

Insgesamt ist Schaeffler in punkto Kreislaufwirtschaft gut aufstellt. Nicht nur in den Bereichen Wasser und Abfall, welche wir direkt kontrollieren können, sondern auch bei den Themen Sekundärmaterialeinsatz oder Produktdesign, die Auswirkungen auf die Produktentwicklung haben, sind wir gestartet. Nun gilt es, die erlangten Erkenntnisse verstärkt und zielgerichtet in die Organisation und Prozesse einzubringen.

Mehr Informationen zur Kreislaufwirtschaft gibt es im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, der Teil des Geschäftsberichts der Schaeffler Gruppe ist (Geschäftbericht 2025, Seiten 40–120).

August 2026

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