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Schaeffler mit gutem Jahresauftakt 2026

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05.05.2026 | Herzogenaurach

  • Umsatz trotz herausfordernder Marktbedingungen mit 5,8 Milliarden Euro währungsbereinigt um 1,0 Prozent leicht über Vorjahr
  • EBIT-Marge vor Sondereffekten mit 5,0 Prozent über Vorjahr (4,7 Prozent)
  • E-Mobility verbessert Profitabilität, Powertrain & Chassis und Vehicle Lifetime Solutions mit zweistelligen EBIT-Margen, Bearings & Industrial Solutions wächst überdurchschnittlich stark in Greater China
  • Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten mit minus 209 Millionen Euro entsprechend saisonalen Bedingungen
  • Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

Die Schaeffler AG hat heute ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres lag bei 5.764 Millionen Euro und damit währungsbereinigt um 1,0 Prozent leicht über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 5.924 Millionen Euro). Hierbei konnte die Schaeffler Gruppe dank ihrer diversifizierten Geschäftstätigkeit unterschiedliche Marktentwicklungen ausgleichen.

Auf Gruppenebene verzeichneten die Regionen Europa (0,4 Prozent) und Asien/Pazifik (8,0 Prozent) ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum. Demgegenüber gingen die Umsatzerlöse in den Regionen Americas (minus 1,0 Prozent) und Greater China (minus 0,5 Prozent) währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.

Die Schaeffler Gruppe erzielte in den ersten drei Monaten ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 285 Millionen Euro (Vorjahr: 276 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 5,0 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent).

„Die Schaeffler Gruppe ist trotz eines weiterhin schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds gut in das Jahr 2026 gestartet. Auf Basis unserer diversifizierten Aufstellung mit vier produktorientierten Sparten und unserer globalen Präsenz in vier Regionen setzen wir unsere Strategie, die führende Motion Technology Company zu werden, weiter um und erschließen neue Wachstumsfelder wie humanoide Roboter und Verteidigung. Als integrierter Technologiekonzern stärken wir damit unsere Widerstandsfähigkeit und setzen zugleich auf Flexibilität. Am Ausblick für das Jahr 2026 halten wir fest“, sagt Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG.

Table 1 - Kennzahlen der Schaeffler Gruppe

E-Mobility – Profitabilität verbessert
Im Berichtszeitraum stiegen die Umsätze der Sparte E-Mobility währungsbereinigt um 6,0 Prozent auf 1.210 Millionen Euro (Vorjahr: 1.167 Millionen Euro), maßgeblich getrieben durch Produkthochläufe in den Regionen Europa und Asien/Pazifik.

Das EBIT vor Sondereffekten verbesserte sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf minus 215 Millionen Euro (Vorjahr: minus 269 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von minus 17,8 Prozent (Vorjahr: minus 23,1 Prozent). Diese Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum war im Wesentlichen auf Volumeneffekte und eine verbesserte operative Performance in den Produktionswerken zurückzuführen.

Powertrain & Chassis – Zweistellige EBIT-Marge
In einem anhaltend schwachen Marktumfeld gingen die Umsätze der Sparte Powertrain & Chassis in den ersten drei Monaten des Jahres währungsbereinigt leicht um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Hierzu trugen zudem Effekte aus der strategischen Bereinigung des Portfolios bei. Insgesamt erzielte die Sparte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 2.141 Millionen Euro (Vorjahr: 2.278 Millionen Euro).

Im ersten Quartal erzielte die Sparte Powertrain & Chassis ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 246 Millionen Euro (Vorjahr: 290 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag bei 11,5 Prozent (Vorjahr: 12,7 Prozent).

Vehicle Lifetime Solutions – EBIT-Marge weiter gesteigert
In der Sparte Vehicle Lifetime Solutions stiegen die Umsätze im Berichtszeitraum währungsbereinigt um 0,9 Prozent auf 801 Millionen Euro (Vorjahr: 813 Millionen Euro). Das leichte währungsbereinigte Umsatzwachstum war vor allem auf letztjährige Verkaufspreisanpassungen zurückzuführen.

Das EBIT vor Sondereffekten lag im ersten Quartal bei 128 Millionen Euro (Vorjahr: 126 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 15,9 Prozent (Vorjahr: 15,5 Prozent) entspricht.

Bearings & Industrial Solutions – Positive Impulse aus China
Die Sparte Bearings & Industrial Solutions verzeichnete in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld im ersten Quartal Umsatzerlöse in Höhe von 1.573 Millionen Euro (Vorjahr: 1.625 Millionen Euro). Der leichte währungsbereinigte Anstieg der Umsatzerlöse um 1,6 Prozent war vor allem auf positive Impulse in der Region Greater China zurückzuführen.

Das EBIT vor Sondereffekten lag im Berichtszeitraum bei 142 Millionen Euro (Vorjahr: 162 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten von 9,0 Prozent (Vorjahr: 10,0 Prozent) entspricht den Erwartungen.

Table 2 - Kennzahlen der Sparten Schaeffler Gruppe

Free Cash Flow – Saisonal bedingt negativ
Im ersten Quartal lag der Free Cash Flow der Schaeffler Gruppe vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten saisonal bedingt bei minus 209 Millionen Euro (Vorjahr: minus 155 Millionen Euro). Die zielgerichtete Investitionspolitik führte zu Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (Capex) im ersten Quartal 2026 in Höhe von 237 Millionen Euro (Vorjahr: 250 Millionen Euro).

Das den Anteilseignern des Mutterunternehmens zurechenbare Konzernergebnis lag bei 60 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,06 Euro.

Zum Stichtag 31. März 2026 beliefen sich die Netto-Finanzschulden der Schaeffler Gruppe auf 5.143 Millionen Euro (31. Dezember 2025: 4.915 Millionen Euro). Der Verschuldungsgrad vor Sondereffekten lag zum 31. März 2026 bei 2,2 (31. Dezember 2025: 2,1). Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital in Prozent (Gearing Ratio) lag bei 163,8.

Die Bilanzsumme der Schaeffler Gruppe belief sich zum Stichtag 31. März 2026 auf 21.355 Millionen Euro (31. Dezember 2025: 21.028 Millionen Euro). Zum selben Stichtag beschäftigte das Unternehmen 109.549 Mitarbeitende weltweit (31. Dezember 2025: 110.753 Mitarbeitende).

„Schaeffler hat im ersten Quartal seine positive operative Entwicklung fortgesetzt und die Profitabilität im Vorjahresvergleich gesteigert. Wesentliche Treiber waren die volumenbedingte Margenverbesserung in der Sparte E-Mobility sowie der weiterhin starke Beitrag der Sparten Vehicle Lifetime Solutions und Powertrain & Chassis. Die Marge der Sparte Bearings & Industrial Solutions entsprach nach erfolgreicher Umsetzung eines Großteils der strukturellen Maßnahmen unseren Erwartungen. Wir werden unsere Investitionen weiterhin umsichtig steuern und unseren Free Cash Flow im Jahresverlauf steigern“, sagt Christophe Hannequin, Vorstand Finanzen und IT der Schaeffler AG.

Ausblick – Prognose bestätigt
In seiner Sitzung vom 27. April 2026 hat der Vorstand der Schaeffler AG den Ausblick vom 24. Februar 2026 bestätigt, unter Berücksichtigung der aktuellen Konfliktlage im Nahen und Mittleren Osten.

Die Schaeffler Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin Umsatzerlöse in einer Bandbreite von rund 22,5 bis 24,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von minus 4,3 bis 4,3 Prozent. Zugleich geht das Unternehmen davon aus, im Geschäftsjahr 2026 eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 3,5 und 5,5 Prozent zu erzielen. Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten wird in Höhe von 100 bis 300 Millionen Euro erwartet.

Table 3 - Ausblick der Schaeffler Gruppe

Hier finden Sie Pressefotos der Vorstände:
www.schaeffler.com/de/konzern/executive-board

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.

Herausgeber: Schaeffler AG
Ausgabeland: Deutschland

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