Schaeffler-Hauptversammlung 2026: Klare Mehrheiten für Dividende, Entlastungen und Aufsichtsratswahl
23.04.2026 | Herzogenaurach
- Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,30 Euro je Aktie und entlastet Vorstand und Aufsichtsrat
- Ulrike Hasbargen als Aufsichtsratsmitglied gewählt
- Wichtige strategische Weichenstellungen und solides erstes Geschäftsjahr nach dem Zusammenschluss mit Vitesco
- Schaeffler ist diesjähriger Sponsor für den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ mit Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach
Die Schaeffler AG hat heute ihre ordentliche Hauptversammlung als Präsenzveranstaltung im Schaeffler-Konferenzzentrum abgehalten. Rund 700 Aktionärinnen und Aktionäre waren der Einladung zum Stammsitz des Unternehmens nach Herzogenaurach gefolgt. Sie stimmten den Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit zu.
Starke Beteiligung der Aktionäre
Zum Zeitpunkt der Beschlussfassungen waren etwa 823 Millionen stimmberechtigte Aktien vertreten, was einem Anteil von rund 87 Prozent des gesamten Aktienkapitals entspricht. Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG, sagte in seiner Rede an die Teilnehmenden der Hauptversammlung gerichtet: „In besonderem Maße möchten wir Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, danken, dass Sie gerade in anspruchsvollen Zeiten die Weiterentwicklung der Schaeffler Gruppe fördern und begleiten.“ Weiter führte er aus: „Das Fundament für unsere gemeinsame Zukunft legen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr erneut maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Schaeffler Gruppe auch in herausfordernden Zeiten ihre Ziele leidenschaftlich, innovativ, exzellent und nachhaltig erreicht.“
Dividenden-Ausschüttung von rund 283,5 Millionen Euro beschlossen
Die Hauptversammlung stimmte der vorgeschlagenen Dividende von 0,30 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie mit großer Mehrheit zu. Somit werden bei circa 945 Millionen Aktien insgesamt rund 283,5 Millionen Euro an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet. Der restliche Bilanzgewinn von 91,1 Millionen Euro wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Auch die übrigen Tagesordnungspunkte wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen. Dies betraf die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Bestellung des Abschlussprüfers, die Billigung des Vergütungsberichts und die Beschlussfassung über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder. Vorstand und Aufsichtsrat hatten der Hauptversammlung eine Anpassung der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder vorgeschlagen, die die veränderte Unternehmensgröße und den gestiegenen Arbeitsaufwand des Aufsichtsrats nach dem Zusammenschluss mit Vitesco berücksichtigt.
Ulrike Hasbargen als Aufsichtsratsmitglied wiedergewählt
Ulrike Hasbargen wurde für die Zeit bis zur Hauptversammlung 2029 als Vertreterin der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt. Als Nachfolgerin von Prof. h.c. Katherina Reiche, die aufgrund ihrer Ernennung zur Bundesministerin für Wirtschaft und Energie ihr Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum 28. April 2025 niedergelegt hatte, war Ulrike Hasbargen ab Mai 2025 gerichtlich für eine befristete Amtszeit in den Aufsichtsrat bestellt worden. Ulrike Hasbargen bringt als langjähriges Aufsichtsratsmitglied der Schaeffler AG umfassende Expertise und Erfahrung mit. Mit ihrer Wahl werden das Kompetenzprofil des Aufsichtsrats und das für seine Zusammensetzung erarbeitete Diversitätskonzept umgesetzt.
Strategische Weichenstellung für nachhaltiges Wachstum und Zukunftssicherung
In seiner Rede zur Schaeffler-Hauptversammlung 2026 erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG Klaus Rosenfeld die aktuelle Geschäftslage und strategische Ausrichtung der Schaeffler Gruppe. Nach dem ersten vollständigen Geschäftsjahr nach dem Zusammenschluss mit Vitesco präsentierte er solide operative Ergebnisse. Klaus Rosenfeld betonte, dass Schaeffler durch seine breite Diversifikation mit vier Sparten sowie die regionale Verteilung robust aufgestellt sei. Er erläuterte die konsequente Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie hin zur führenden Motion Technology Company, die sich durch technologische Führerschaft, Innovation und eine stärkere Kundenorientierung auszeichne. Die Umstellung auf eine produktorientierte Struktur sowie die Fokussierung auf zwölf Fertigungstechnologien bildeten die Grundlage für den bisherigen und zukünftigen Erfolg.
Ein besonderer Fokus lag auf der sogenannten „5. Division“, in der Wachstumsaktivitäten wie beispielsweise die humanoide Robotik oder das Verteidigungsgeschäft angesiedelt sind. Klaus Rosenfeld ging insbesondere auf die Rolle des Unternehmens als Pionier beim Einsatz aber auch auf das Produktpotenzial und die damit verbundenen Wachstumschancen im Bereich der humanoiden Robotik ein. Er führte aus, dass Schaeffler in diesem Bereich mit Partnerschaften und Corporate-Start-up-Ansätzen agiert, die Innovation und Agilität fördern. In seiner Rede machte Klaus Rosenfeld deutlich: „Wir erfinden uns neu, ohne das aufzugeben, wofür wir seit Jahrzehnten stehen.“ Er betonte, dass Schaeffler mit einem gleichzeitigen und bewussten Zusammenspiel von defensiven und offensiven Strategien in die Zukunft gehe – ein Ansatz, der Mut, Technologiekompetenz und Innovationskraft gleichermaßen verkörpert.
Abschließend unterstrich Klaus Rosenfeld, dass Nachhaltigkeit nach wie vor ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie sei, auch wenn das Thema aktuell bei einigen Stakeholdern weniger im Fokus stehe. Schaeffler bleibe engagiert bei der Dekarbonisierung und übernehme zugleich gesellschaftliche Verantwortung.
„Mit der Patenschaft ‚Jugend forscht‘ 2026 wollen wir auch in schwierigen Zeiten junge Menschen für Innovation und Technologie begeistern, Wissen weitergeben, Leistungsbereitschaft fördern sowie Zuversicht und Optimismus vermitteln. Deshalb haben wir uns entschieden, im Jahr 2026 die Förderung von jungen Talenten als nationaler Sponsor für den Bundeswettbewerb zu unterstützen und freuen uns, dass das Finale vom 28. bis 31. Mai 2026 hier bei uns in Herzogenaurach stattfindet“, sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG.
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Herausgeber: Schaeffler AG
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