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Schaeffler hilft in der Corona-Krise

Wie können wir helfen? Diese Frage beschäftigt momentan viele Menschen – auch bei Schaeffler. Wir stellen Ihnen hier einige Beispiele aus aller Welt vor.

Maskenproduktion im chinesischen Werk in Taicang läuft an

Um den Schutz seiner Mitarbeiter weltweit weiter zu verbessern, produziert Schaeffler eigene Einweg-Gesichtsmasken. Im chinesischen Werk in Taicang ist nun die Produktion angelaufen.

Es war eine bislang einmalige Aufgabe, die die Kollegen des Schaeffler Sondermaschinenbaus in Taicang meistern mussten. In nur fünf Wochen planten und realisierten sie eine vollautomatische Produktionslinie, um für die Schaeffler-Standorte Einweg-Gesichtsmasken herstellen zu können. Sie leisten damit einen großen Beitrag, um den Schutz der Mitarbeiter zu erhöhen und die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Mit der eigenen Produktion macht sich der internationale Automobil- und Industriezulieferer zudem unabhängiger und stellt die Versorgung seiner Mitarbeiter sicher.

35.000 Masken täglich

Die vollautomatische Produktionslinie in Taicang stellt derzeit 80 Masken pro Minute her und produziert so täglich rund 35.000 Masken. Bis Ende Juni soll die Produktion sogar auf rund 90.000 Masken täglich steigen. Hergestellt werden dreischichtige Einweg-Gesichtsmasken, die medizintechnischen Standards genügen. Herz der Anlage ist eine Ultraschall-Schweißmaschine, die vom Schaeffler Sondermaschinenbau an die speziellen Anforderungen von Schaeffler angepasst wurde.

Eine Million Euro für den Kampf gegen Corona

Die Schaeffler AG und die Familie Schaeffler spenden gemeinsam 1 Million Euro an das Rote Kreuz.
Die Schaeffler AG und die Familie Schaeffler spenden gemeinsam 1 Million Euro an das Rote Kreuz.

Die Schaeffler AG und die Familie Schaeffler spenden gemeinsam eine Million Euro an das Rote Kreuz, um so einen Beitrag für die Bekämpfung der Corona-Krise zu leisten.

„Wir haben größte Hochachtung vor allen Menschen, die in dieser Ausnahmesituation mit außergewöhnlichem Einsatz unsere Infrastruktur aufrechterhalten. Mit unserer Spende wollen wir vor allem unseren Dank und unseren Respekt den Ärzten und medizinischen Pflegekräften gegenüber zum Ausdruck bringen, die in diesen Tagen im Kampf gegen Covid-19 Übermenschliches leisten“, sagte Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender Georg F. W. Schaeffler.

Bereits im Februar hatte die Schaeffler AG 800.000 Euro an lokale chinesische Hilfsorganisationen gespendet und das Rote Kreuz in China unterstützt.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte: „Die Corona-Krise hat mittlerweile globale Ausmaße angenommen. In dieser schwierigen Zeit sind wir alle gefordert, nach Kräften einen Beitrag zur Bekämpfung der Krise zu leisten. Das ist Teil unserer sozialen Verantwortung.

Schaeffler unterstützt Projekt in Rumänien zur kostenlosen Reparatur von Krankenwagen

Auch in Rumänien hat das Coronavirus den Alltag radikal verändert. Seit Mitte März gilt der Notstand - und das Gesundheitssystem steht vor gewaltigen Herausforderungen. Schaeffler beteiligt sich daher als einer der maßgeblichen Unterstützer an dem nationalen Projekt "Mobility for Heroes", das der rumänische Automotive Aftermarket-Vertriebspartner Autonet initiiert hat.

Bei dem Projekt übernimmt ein Hilfsfonds landesweit in Kfz-Werkstätten die Reparatur- und Wartungskosten von Krankenwagen sowie für Einsatzfahrzeuge von Katastrophenschutz, Polizei, Feuerwehr oder Militär. In den ersten Wochen des Projekts wurden bereits mehr als 100 Fahrzeuge gewartet oder repariert.

Sorin Poteras, Standortleiter von Schaeffler Rumänien in Braşov, erklärt: „In Rumänien ist Schaeffler sozial stark engagiert. Mit unserem Beitrag zu diesem Projekt wollen wir ganz bewusst ein Zeichen der Solidarität setzen und mithelfen, die mobile Einsatzfähigkeit derjenigen zu sichern, die in der Corona-Pandemie ganz besonders gefordert sind und außergewöhnliches leisten.“

Schaeffler hilft in Rumänien bei der Wartung und Reparatur von Krankenwagen, die für die Versorgung von Corona-Patienten unersetzlich sind.
Schaeffler hilft in Rumänien bei der Wartung und Reparatur von Krankenwagen, die für die Versorgung von Corona-Patienten unersetzlich sind.

Schaeffler fertigt Gesichtsschilde im 3D-Druck

Weil Schutzmasken und -ausrüstung fehlen, hilft Schaeffler und hat per 3D-Druck 50 Gesichtsschilde für Mitarbeiter des Bayerischen Katastrophenschutz gefertigt. Weitere 150 Schilde sind in Arbeit.

Holger Auernheimer, Leiter Sondermaschinenbau Elektrotechnik & IT Solutions & Services, kam ins Gespräch mit Thomas Heideloff, den Beauftragten für Katastrophenschutz beim BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt. „Wir brauchen dringend Schutzschilde für das Gesicht“, erklärte er Holger Auernheimer. Schnell stellte sich heraus, dass Schaeffler helfen kann, da Fertigungs-Know-how und freie Kapazitäten im Bereich Additive Manufacturing vorhanden sind.

Nachdem der Vorstand dem Projekt zugestimmt hatte, ging es an die Umsetzung. „Um den Konstruktionsaufwand so gering wie möglich zu halten, haben wir eine Freeware genutzt und die Schilde dann bei uns an einem Tag gedruckt“, sagt Carsten Merklein, Leiter der Abteilung Additive Manufacturing bei Schaeffler. Holger Auernheimer hat die erste Charge ans BRK ausgeliefert: „Das Team war begeistert und bedankt sich bei allen Mitarbeitern, die mitgeholfen haben.“

Die Gesichtsschilde kommen auf den Rettungstransportwagen und Notarzt-Einsatzfahrzeugen von BRK und ASB in der Stadt Erlangen und im Landkreis zum Einsatz.

Türen öffnen und Knöpfe drücken ohne direkten Kontakt

Von der Idee bis zur Fertigung in kürzester Zeit: Das, was Schaeffler seit jeher auszeichnet, hat sich auch in der Corona-Krise bewährt. Das Tool "Safe Hand" hilft, das Ansteckungsrisiko der Mitarbeiter weiter zu senken.

Während Schaeffler seine Mitarbeiter durch eine ganze Reihe an Vorkehrungen in den Werken bestmöglich schützt, soll auch auf dem Weg in die Arbeit sowie im Alltag das Infektionsrisiko minimiert werden. Türen öffnen, den Fahrstuhl-Knopf betätigen, das Licht einschalten, den Einkaufswagen bewegen: obwohl es sich bei Corona überwiegend um eine Tröpfcheninfektion handelt, ist die Angst vor diesen und anderen Krankheitserregern bei solchen Tätigkeiten da. Abhilfe kann hier die "Safe Hand" schaffen. Das einem Flaschenöffner ähnelnde Bauteil ist so designt, dass sich Knöpfe oder Türklinken ohne direkten Kontakt bedienen lassen – was das Infektionsrisiko reduzieren kann.

Schnelle Industrialisierung

Um möglichst viele Mitarbeiter mit der „Safe Hand“ ausstatten zu können, fertigte Schaeffler innerhalb weniger Tage ein Spritzgusswerkzeug, mit dem in kürzester Zeit tausende "Safe Hand" produziert werden können. Inzwischen wurden so an verschiedenen Schaeffler-Standorten weltweit bereits mehr als 15.000 "Safe Hand" verteilt.

Mit dem
Mit dem "Safe Hand" lassen sich beispielsweise Türen öffnen – und das ohne direkten Kontakt der Hand mit der Klinke.

Schaeffler spendet Trennwände für die Essensausgabe

Simon Abelein (Schaeffler) und Edeltraud Rager bei der Nürnberger Tafel: Die Einrichtung benötigte dringend Schutzwände für ihre Ausgabestellen, um den Betrieb fortzuführen. Schaeffler half und fertigte sechs Trennwände für Essensausgaben und Kasse.
Simon Abelein (Schaeffler) und Edeltraud Rager bei der Nürnberger Tafel: Die Einrichtung benötigte dringend Schutzwände für ihre Ausgabestellen, um den Betrieb fortzuführen. Schaeffler half und fertigte sechs Trennwände für Essensausgaben und Kasse.

Die Nürnberger Tafel ist auch in Corona-Zeiten für ihre Kunden da: Rund 6.500 Menschen sind auf die Lebensmittelausgabe angewiesen. Schaeffler unterstützt die Einrichtung und spendete sechs Trennwände für die Essensausgabe und die Kasse.

Bei der Nürnberger Tafel ist viel los: „Viele Menschen kommen zu uns, um sich mit Lebensmitteln einzudecken“, sagt Edeltraud Rager, Projektleiterin der Tafel. Um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, mussten Prozesse angepasst und Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Und hier kommt Schaeffler ins Spiel.

Der Sondermaschinenbau fertigte fünf Trennwände für die Essensausgabe und einen Trennschutz für die Kasse. Schaeffler-Mitarbeiter Simon Abelein war vor Ort, um die Wände mit aufzubauen und zu übergeben. Er nahm damals auch Kontakt zur Tafel auf und fragte wie man schnell und unbürokratisch helfen kann. „Schön, dass wir mit so einfachen Mitteln helfen und etwas bewegen können“, sagt Abelein.

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