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Mechatronische Produkte mit sensorischen Zusatzfunktionen erfassen Daten an den kritischen Punkten einer jeden Anlage. Schaeffler verfügt über ausgeprägtes Auslegungs-Know-how, Berechnungs- und Modellierungssysteme vom einzelnen Wälzkontakt über die Lagerung bis in das Gesamtsystem. Auf dieser Basis lässt sich in Verbindung mit den Echtzeitdaten aus dem laufenden Betrieb ein digitales Abbild der Anlage erstellen. Dieses Experten-Modell ermöglicht weitere Analysen und digitale Services. Damit sind smarte Komponenten die Enabler für Industrie 4.0.

Schaeffler DuraSense jetzt auch für Kugelumlaufeinheiten

Schaeffler integriert Sensorik und Schwingungsanalyse in Linearführungen und bietet mit diesen Mechatronikkomponenten eine automatisierte Nachschmierung. Die 2017 schon für Rollenumlaufeinheiten realisierte Funktion ist nun auch für Kugelumlaufführungen erhältlich. Mit der DuraSense werden sowohl Mangelschmierung als auch Überfettung vermieden, Maschinenlaufzeiten verlängert und die Ausfallrate reduziert.

Konsequenter Ausbau des VarioSense-Lager-Portfolios

Mit seinen VarioSense-Lagern erleichtert Schaeffler die digitale Überwachung von Lagerstellen. Die Kombination aus Standard-Wälzlager und Sensorcluster kann je nach Anwendung und Kundenanforderung konfiguriert werden. Erstmals ergänzen die Schaeffler-Ingenieure nun auch Zylinder- und Kegelrollenlager um ein Sensorcluster.

Die Lager der VarioSense-Reihe liefern wichtige Daten für die Prozesssteuerung und Maschinenüberwachung.
Die Lager der VarioSense-Reihe liefern wichtige Daten für die Prozesssteuerung und Maschinenüberwachung.
Stefan Glück, Leiter Systementwicklung Industrie 4.0 bei Schaeffler
Stefan Glück, Leiter Systementwicklung Industrie 4.0 bei Schaeffler

Die Lager der VarioSense-Reihe können für die Steuerung von Antrieben, die Prozessüberwachung oder auch die Berechnung der Restgebrauchsdauer genutzt werden. Durch die Variabilität von Lager und Sensorkonfiguration sind die Einsatzmöglichkeiten quasi unbegrenzt.

Stefan Glück, Leiter Systementwicklung Industrie 4.0 bei Schaeffler

Flanschlager-Gehäuseeinheiten werden smart

Schaeffler bietet seine Flanschlager-Gehäuseeinheiten nun auch mit Condition Monitoring und Schmiersystem für optimierte Gesamtbetriebskosten an. Das Condition Monitoring System SmartCheck lässt sich an die Flanschlager-Gehäuseeinheiten adaptieren und detektiert unter anderem beginnende Lagerschäden und Unwuchten. Darüber hinaus kann es auch dazu eingesetzt werden, Schmierimpulse an einen angeschlossenen Fett-Schmierstoffgeber auszulösen.

Die Flanschlager-Gehäuseeinheiten FERS (links) und FERB (rechts) mit Service-Paket für Elektromotoren: Condition Monitoring System SmartCheck und Schmierstoffgeber Concept2.
Die Flanschlager-Gehäuseeinheiten FERS (links) und FERB (rechts) mit Service-Paket für Elektromotoren: Condition Monitoring System SmartCheck und Schmierstoffgeber Concept2.

Zustandsüberwachung mit SmartCheck

Das Condition Monitoring System SmartCheck erfasst den Schwingungszustand einzelner Lager und übermittelt die Daten an die Cloud. Dort werden sie automatisiert analysiert und ausgewertet. Der Anlagenbetreiber oder Instandhalter erhält eine Klartextmeldung über das analysierte Schadensbild und kann Instandhaltungsmaßnahmen frühzeitig planen und einleiten.

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