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Formel E Monaco 2021

Formel E in Monaco: Rennen in der Motorsport-Kathedrale

Der siebte Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft am 8. Mai findet in einer der Kathedralen des Motorsports statt – in Monaco. Rennen in den engen Straßenschluchten des Fürstentums absolviert die Elektrorennserie bereits seit der ersten Saison 2014/2015. Und dies seitdem im Zwei-Jahres-Rhythmus – immer im Wechsel mit dem berühmten Oldtimer-Grand-Prix. Unser Team Audi Sport ABT Schaeffler stand bereits zweimal beim prestigeträchtigsten Rennen des Jahres auf dem Podium. In Saison eins und in Saison drei wurde Lucas di Grassi jeweils Zweiter.

Heimrennen für Lucas di Grassi

Für den Brasilianer ist es ein wirkliches Heimspiel. Der Formel-E-Champion von 2016/17 lebt – genau wie Teamchef Allan McNish – seit vielen Jahren in Monaco. Das eröffnet für beide die im Motorsport sehr seltene Option, am Rennwochenende zu Hause zu schlafen und zu Fuß „zur Arbeit“ zu gehen.

Di Grassis Teamkollege René Rast kennt die Strecke aus Rennen im Porsche Supercup. Und das umso besser, weil die Formel E erstmals die lange und legendäre Formel-1-Variante des Kurses befahren wird – inklusive Vorbeifahrt am Casino und durch den berühmten Tunnel am Rand zum Mittelmeer.

SAT.1 überträgt Samstag ab 15:25 Uhr (MESZ). Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

Stichwort „vertikale Mobilität“

Der malerisch an der steilen Mittelmeer-Küste gelegene Stadtstaat ist auch als Glamour-Metropole bekannt, neben der hohen Dichte an luxuriösen Yachten im Hafen dienen nicht selten Hubschrauber als „Taxi“ zum nächstgelegenen Flughafen in Nizza. Der kurze – aber teure – Flug spart Zeit in den engen, gebirgigen und überfüllten Gassen und Straßen rund um Monaco.

Was derzeit noch eine praktische Mobilitätslösung für Gutbetuchte ist, könnte in Zukunft Alltag werden für innovative und effiziente Transporte in engen, überfüllten Gegenden – Stichwort „vertikale Mobilität“. Und diese wird – analog zur Formel E – elektrisch sein.

Glamour-Metropole Monaco: Hier sind Hubschrauber alltägliche Verkehrsmittel.
Glamour-Metropole Monaco: Hier sind Hubschrauber alltägliche Verkehrsmittel.

Die Zukunft urbaner Mobilität liegt in der Luft

Prof. Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter Forschung & Innovation und Zentrale Technologien bei Schaeffler

Die Zukunft der urbanen Mobilität wird vermehrt in der Luft stattfinden.

Auch für Schaeffler ist die vertikale Mobilität mit Drohnen eine vielversprechende Ergänzung im Portfolio urbaner und interurbaner Mobilität. Prof. Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter Forschung & Innovation und Zentrale Technologien bei Schaeffler, ist sich sicher: „Die Zukunft der urbanen Mobilität wird vermehrt in der Luft stattfinden.“

Die Bandbreite der Einsatzzwecke reicht für Hosenfeldt von „Lieferdiensten über medizinische Versorgung und interurbane Mobilität bis zum Rennsport mit Drohnenrennen“. Der mögliche Einsatzbereich wird im Tagesrhythmus größer.

Vision und bald Wirklichkeit? Vertikale Mobilität mit Drohnen
Vision und bald Wirklichkeit? Vertikale Mobilität mit Drohnen

Schon heute werden Drohnen für Sichtwartungen eingesetzt, zum Beispiel für Brücken, Eisenbahntrassen, Pipelines, Häuserfassaden oder Offshore-Windparks. Auch in der Medizin – zum Transport von Organen für Transplantationen – sind sie zum Beispiel in Hamburg schon im Einsatz.

In der deutschen Hafenmetropole wird auch geplant, in absehbarer Zeit, (leere) Container auf diese Weise zu transportieren – zwei Tonnen Nutzlast sollen mit neuester Drohnen-Technologie möglich sein. Im Hafen von Singapur werden schon jetzt Drohnen für kleine Transporte zu den Schiffen vor Anker genutzt – das ist sechsmal schneller und 90 Prozent günstiger.

Schaeffler mit Know-how-Vorsprung

Natürlich sind die technischen Herausforderungen für eine vertikale Mobilität groß. Lärm- und Umweltschutz müssen da genannt werden, aber auch Sicherheitsaspekte sowie der Aufbau von nötiger Infrastruktur und die Definition von Luftfahrtregeln für Drohnen. Hier kann Schaeffler als global agierender Innovationstreiber unsere Kompetenzen ausspielen.

„Wir sind seit Jahrzehnten als Zulieferer in der Luft- und Raumfahrt aktiv und entsprechend zertifiziert“, erklärt Hosenfeldt. „Das erleichtert uns den Zugang zum expandierenden Markt mit Drohnen.“ Schaeffler hat in vielen Bereichen die benötigte Expertise – zum Beispiel bei E-Motoren sowie Technologien für die autonome Mobilität.

Schaeffler forscht und entwickelt in vielen Bereichen der zukünftigen Mobilität.
Schaeffler forscht und entwickelt in vielen Bereichen der zukünftigen Mobilität.

Erfahrungen aus der Formel E nutzen

Auch die Erfahrungen in der Elektrorennserie Formel E sind wertvoll. Insbesondere im Bereich Hitzeentwicklung. Immer wieder kämpfen Hersteller bei Testflügen mit diesem Problem, bis hin zu Brandschäden. Hosenfeldt: „In der Formel E haben wir auch im Bereich Thermo-Management wichtige Erfahrungen gesammelt, weil die von uns mitentwickelten Antriebsaggregate im Rennbetrieb über einen längeren Zeitraum Höchstleistungen abrufen und standhalten müssen.“

Beim Technologiekonzern kann man sich vorstellen, neben Lagern, E-Motoren und Leistungselektronik auch komplette Antriebseinheiten zuzuliefern. Und warum nicht Passagier- oder Cargo-Boxen des urbanen und autonomen Mobilitätskonzepts Schaeffler Mover mit Drohnen in die Luft aufsteigen lassen?

Erfahrungen aus der Formel E helfen auch bei der Entwicklung von Technologien für Drohnen.
Erfahrungen aus der Formel E helfen auch bei der Entwicklung von Technologien für Drohnen.
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