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Formel E Marrakesch

Formel E in Marrakesch – Tradition und Nachhaltigkeit

Marrakesch – die Millionen-Metropole im Norden Afrikas lockt auf der einen Seite mit ihrem Tausendundeiner-Nacht-Charme. Und auf der anderen Seite wird auch hier mit innovativen Technologien an Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaneutralität gearbeitet. Mittendrin: Hightech-Bauteile von Schaeffler. Am 29. Februar trägt die Formel E in Marrakesch ihren fünften Saisonlauf aus. Auf dem temporären Stadtkurs Circuit International Automobile Moulay el Hassan fährt die Formel E seit 2016, als man parallel zur UN-Klimakonferenz in Marrakesch Premiere feierte und für das Thema Elektromobilität warb.

Höchster Sonnenwert weltweit

Marokko: fast 365 Tage im Jahr Sonne
Marokko: fast 365 Tage im Jahr Sonne

In Marokko steigt der Stromverbrauch jährlich um sechs Prozent. Das Land besitzt aber keine fossilen Ressourcen. Als erster Staat im Nordwesten Afrikas fördert Marokko den Einsatz erneuerbarer Energien. So entsteht nur 130 Kilometer Luftlinie vom Formel-E-Spektakel in Marrakesch entfernt mit den Anlagen Noor I bis IV eines der größten Solarkraftwerke der Welt. Hier liegt die jährliche Sonneneinstrahlung bei mehr als 2.500 kWh pro Quadratmeter – einer der höchsten Werte weltweit. Bis auf wenige Ausnahmen scheint die Sonne hier 365 Tage pro Jahr.

Schaeffler-Produkte erhöhen Effizienz

Noor I bis IV setzen auf drei unterschiedliche Solarsysteme:

  1. Fotovoltaikmodule, die direkt aus dem Sonnenlicht Strom gewinnen
  2. Parabolrinnen, die die Sonnenenergie in einem Absorberrohr bündeln und über einen Wärmetauscher Wasserdampf erzeugen
  3. Heliostaten, die die Sonnenstrahlen gebündelt zu einem Turm umleiten, der ebenfalls Wasserdampf erzeugt

Alle drei Systeme arbeiten mit beweglichen Modulen, die sich im Tagesverlauf nach dem Sonnenstand ausrichten. Zur Steigerung von Effizienz und zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit kommen in Noor hochpräzise und belastbare Gelenklager von Schaeffler zum Einsatz.

Solarthermische Anlage
Solarthermische Anlage
Lösungen von Schaeffler für solarthermische Anlagen
Lösungen von Schaeffler für solarthermische Anlagen

Schaeffler bewegt: Dank unserer Komponenten und Systeme bei der Energieerzeugung tragen wir auch unseren Teil zu einer CO2-neutralen Mobilität bei. Das Beispiel Formel E in Marrakesch zeigt, dass wir als Industrie- und Automobilzulieferer die geeigneten Lösungen für die Herausforderungen von heute und morgen haben.

Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrie der Schaeffler AG

Solarpower auch nachts

Größter Vorteil von Noor, das eine Fläche von 250 Quadratkilometern belegt: Die Anlagen können die erzeugte Wärme in einer Salzmischung, bestehend aus 60 Prozent Natriumnitrat und 40 Prozent Kaliumnitrat, speichern. So kann Noor auch dann noch Strom produzieren, wenn die Sonne längst untergegangen ist – indem man aus der im Salz gespeicherten Energie Wasserdampf erzeugt und damit Turbinen antreibt. Mit weiteren Solar- und Windkraftwerken wird Marokko seinen Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien von derzeit 42 auf 52 Prozent erhöhen.

mehr über Schaeffler-Produkte für solarthermische Anlagen

Lucas di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) im weltweit größten Solarkraftwerk nahe Marrakesch. Hierfür liefert Schaeffler präzise Lagertechnik.
Lucas di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) im weltweit größten Solarkraftwerk nahe Marrakesch. Hierfür liefert Schaeffler präzise Lagertechnik.

Afrika: Kontinent mit großen Chancen

Das Rennen in Marrakesch ist für die Formel E das einzige Gastspiel auf dem afrikanischen Kontinent. Für unser Team Audi Sport ABT Schaeffler ist es eine von nur drei der bisherigen 22 Formel-E-Rennstrecken, bei denen wir noch nie auf dem Podest standen. Entsprechend motiviert gehen unsere Fahrer Lucas di Grassi und Daniel Abt an den Start.

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