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FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)

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Hybridtechnologie bei Schaeffler

Events in Europa, Amerika und Asien, eine Renndauer von sechs bis 24 Stunden, die Beteiligung namhafter Hersteller wie Alpine, Aston Martin, Ferrari, Ford, Porsche und Toyota, eingeteilt in vier unterschiedliche Fahrzeugklassen – die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) mit dem Saisonhöhepunkt, den legendären 24 Stunden von Le Mans, begeistert Motorsport-Fans in der ganzen Welt.

Ideales Testlabor

Highspeed und Hightech

Die 24 Stunden von Le Mans sind das bedeutendste Sportwagen-Rennen der Welt.
Die 24 Stunden von Le Mans sind das bedeutendste Sportwagen-Rennen der Welt.

Highspeed und Hightech – die WEC verbindet beides in besonderem Maße und ist damit eine attraktive Bühne, um die innovative Schlagkraft von High-End-Hybridsportwagen unter Beweis zu stellen. Das Zauberwort heißt Energieeffizienz. Die 24 Stunden von Le Mans, bei denen die Fahrer viermal so lang unterwegs sind wie bei den übrigen Saisonrennen, stellen alles in den Schatten. Seit 2014 ist in der LMP1-Hybrid-Kategorie der Schnellste in Le Mans zwangsläufig auch immer der Effizienteste. Wer innerhalb von 24 Stunden am weitesten kommt, hat aus einer begrenzten Kraftstoffmenge das meiste herausgeholt. Aufgrund der großen technologischen Freiheiten in den Bereichen Hybrid- und Antriebstechnologie überraschen die Hersteller immer wieder mit neuen Innovationsimpulsen.

Schaeffler und Porsche arbeiten in der WEC an Zukunftstechnologien

Auch für Schaeffler, das in der Entwicklung von Hybridsystemen für Serienfahrzeuge Pionierarbeit leistet, bietet die WEC ein passendes Umfeld. 2014 wird das Unternehmen nach dem Comeback von Porsche in den Sportwagenspitzensport Partner des Premiumherstellers. „Die WEC lässt die Herzen der Fans und der Ingenieure höherschlagen“, so Prof. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Technologie-Vorstand von Schaeffler. „Dank des Reglements, das die Effizienz und Energierekuperation der Fahrzeuge in den Vordergrund stellt, findet ein reger Austausch zwischen Motorsport und Serienentwicklung statt.“ Der Porsche 919 Hybrid wird sowohl verbrennungsmotorisch als auch elektrisch angetrieben.

Innovative Schlagkraft bei Schaeffler und Porsche
Innovative Schlagkraft bei Schaeffler und Porsche
Stichwort Technologietransfer

Effizienz und Zuverlässigkeit. In der WEC und in Le Mans zählen genau jene Themen, die schon jetzt und die nächsten Jahrzehnte im Automobil-Engineering und damit bei Schaeffler im absoluten Fokus stehen. Die Analogie zwischen Motorsport und Serie kommt ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder sehr nahe. Was in den härtesten Rennen der Welt hält und gewinnt, beweist Serientauglichkeit. Bei den 24 Stunden von Le Mans haben revolutionäre Techniken ihre Feuertaufe bestanden, um dann in der Serienproduktion einen festen Platz einzunehmen. Ein kurzer Abriss über vergangene Errungenschaften: strömungsgünstige Karosserien, Leichtbau, Scheibenbremsen, Hybridantrieb.

Spitzen-Ingenieure von Schaeffler und Porsche im Austausch
Spitzen-Ingenieure von Schaeffler und Porsche im Austausch
So effizient arbeitet der Porsche 919 Hybrid.
So effizient arbeitet der Porsche 919 Hybrid.
Dreimal in Folge Doppel-Weltmeister

Das Maß der Dinge in der WEC

Nach der Debütsaison 2014, in der Schaeffler und Porsche beim Saisonfinale in São Paulo den ersten Sieg feiern, kristallisiert sich die Unternehmenspaarung schnell als Maß der Dinge in der WEC heraus. Auch dank sechs Siegen in Folge krönen sich Timo Bernhard, Brendon Hartley und Ex-Formel-1-Star Mark Webber 2015 zu Fahrer-Weltmeistern. Auch 2016 drücken Schaeffler und Porsche der WEC ihren Stempel auf. Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas setzen sich mit zwei Siegen aus den ersten drei Rennen ab und halten ihren Punktevorsprung bis zum Saisonende. Die Saison 2017 geht in die Geschichte der WEC ein. Schaeffler und Porsche gewinnen nicht nur zum dritten Mal in Folge die Fahrer-WM durch Earl Bamber, Timo Bernhard und Brendon Hartley, sondern feiern auch in der Hersteller-Wertung den Titel-Hattrick. Auch beim jeweiligen Saisonhöhepunkt in Le Mans sind Schaeffler und Porsche nicht zu schlagen.

Von 2015 bis 2017 dominieren Schaeffler und Porsche die WEC und die 24 Stunden von Le Mans.
Von 2015 bis 2017 dominieren Schaeffler und Porsche die WEC und die 24 Stunden von Le Mans.
Von 2015 bis 2017 dominieren Schaeffler und Porsche die WEC und die 24 Stunden von Le Mans.

Von 2015 bis 2017 dominieren Schaeffler und Porsche die WEC und die 24 Stunden von Le Mans.

Garant des Erfolgs ist in allen drei Jahren der Porsche 919 Hybrid. Der Sportwagen-Prototyp verbindet Downsizing-Turbotechnologie mit effizienter Benzindirekteinspritzung in einem Zweiliter-V4-Verbrennungsmotor. Eine Lithium-Ionen-Batterie dient als Speichermedium für die elektrische Energie aus zwei unterschiedlichen Rückgewinnungssystemen – Bremsenergie von der Vorderachse und Abgasenergie. Diese zukunftsweisende Technik ist praktisch ein Vorbote dafür, wohin sich die Antriebstechnologien im Straßenverkehr entwickeln werden. Nur über die Elektrifizierung des Antriebstrangs lassen sich die zukünftigen Verbrauchs- und Emissionsziele vollständig erreichen. Deshalb bietet Schaeffler zahlreiche Lösungen und Technologien im Hybridbereich an – vom 48-Volt-Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis hin zum rein elektrischen Fahrzeug.

Partner im Motorsport und in der Serienproduktion. Schaeffler und Porsche gewannen 2017 zum dritten Mal in Folge das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Das Meisterauto von 2017: Porsche 919 Hybrid

Rückblick auf das Meisterjahr 2017 und die Erfolgsgeschichte von Schaeffler und Porsche in der WEC:

Fact Sheet XXL: WEC 2017

Partner auch abseits der Rennstrecke

Intensive und innovative Zusammenarbeit – und das bereits seit 1948

Schaeffler und Porsche sind nicht nur in der WEC erfolgreich. Ein Blick in den Rückspiegel auf eine intensive und innovative Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Zulieferer, deren Vision automobiler Fortschritt war und ist: Was bereits mit dem legendären 356 begann – die Partnerschaft zwischen Schaeffler und Porsche –, währt inzwischen sieben Jahrzehnte. Während dieser Epoche haben es dank vertrauensvoller Zusammenarbeit viele Highlights automobilen Fortschritts bis zur Marktreife geschafft. Dazu zählen neben hydraulischen Tassenstößeln auch komplexe Bauteile wie elektromechanische Nockenwellenversteller und Wankstabilisatoren. Im Jahr 2009 zeigte Schaeffler mit einem Technologieträger auf Basis eines Porsche Cayenne, welche Optimierungspotenziale auch moderne Automobile noch bieten: Ausgerüstet mit einer Vielzahl aufeinander abgestimmter Schaeffler-Produkte, sanken Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen um zehn Prozent. Auch in Zukunft werden Schaeffler und Porsche gemeinsam Projekte realisieren – beispielsweise im Bereich der Hybrid- und Elektroantriebe.

Beispiele aus 70 Jahren Partnerschaft

Porsche 356, ab 1948

Porsche 356, ab 1948

Mit dem käfiggeführten INA-Nadellager gelingt den Gebrüdern Schaeffler Ende der 40er-Jahre eine grundlegende Erfindung. Die Vorteile: reduzierte Reibung und Drehzahlfestigkeit. Erst damit werden viele Getriebe autobahntauglich. Klar, dass auch Porsche zu Schaefflers Kunden zählt.

Porsche 911, ab 1963

Porsche 911, ab 1963

1965 gründet Schaeffler den Kupplungs-Hersteller LuK und bringt in Europa die erste Tellerfeder-Kupplung auf den Markt. Diese Innovation ist der Beginn einer erfolgreichen Karriere. Heute fährt jedes dritte Auto weltweit mit einer Kupplung der Schaeffler-Marke LuK.

Porsche 917, 1970

Porsche 917, 1970

1970 wird Porsche in Le Mans vom Klassen- zum Gesamtsieger. Im Zwölfzylinder des 917 arbeiten Tassenstößel der Schaeffler-Marke INA. Für Schaeffler dient der Renneinsatz als Testlabor. Heute ist Schaeffler längst der Spezialist für Komponenten und Systeme im Ventiltrieb.

Porsche 928, 1977

Porsche 928, 1977

Schaeffler-Ingenieure bringen die Hydraulik in den Ventiltrieb. Hydraulische Tassenstößel, wie sie Porsche erstmals im 1977 vorgestellten 928 auf die Straße bringt, machen Schluss mit dem zeitintensiven Werkstattservice, indem die Tassenstößel das Ventilspiel selbstständig nachjustieren.

Porsche 959, 1986

Porsche 959, 1986

Mit dem über 300 km/h schnellen 959 stellt Porsche Ende der 80er das Optimum des technisch Machbaren auf vier angetriebene Räder. Unter anderem mit an Bord: hydraulische Kettenspanner. Eine Schaeffler-Erfindung, über die sich Porsche-Fahrer auch im 911 freuten.

Porsche 911 (Typ 996), 1996

Porsche 911 (Typ 996), 1996

Mit der variablen Ventilsteuerung VarioCam Plus setzt Porsche neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Leistungsfähigkeit. Mit dieser von Schaeffler zugelieferten Technologie lässt sich die Motorcharakteristik perfekt an die jeweilige Fahrsituation anpassen.

Porsche Cayenne S Hybrid, 2010

Porsche Cayenne S Hybrid, 2010

Dieser Cayenne ist das erste Hybrid-Fahrzeug von Porsche. Das Hybrid-Modul mit integriertem Elektromotor sitzt zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe. Eine Hybrid-Kupplung von LuK moderiert harmonisch zwischen den einzelnen Bauteilen.

Porsche 918 Spyder, 2013

Porsche 918 Spyder, 2013

Der Porsche 918 markiert als Hybridsportwagen die Spitze des technologisch Machbaren. Detailarbeit und Finesse kennen hier keine Grenzen. Beispiel: die Radlager von Schaeffler. Hier ersetzen Keramik-Kugeln die sonst stählernen Wälzkörper. Das spart 640 Gramm Gewicht.

Videos und Fact Sheets

Alle Videos und Fact Sheets zur WEC auf einen Blick

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