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Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM)

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Effiziente Verbrennungstechnologien bei Schaeffler

Einige der weltweit namhaftesten Piloten liefern sich in rund 500 PS starken Hightech-Rennwagen spektakuläre Duelle auf Rennstrecken in ganz Europa – das ist die DTM. Bereits seit 1984 zieht die international beliebteste Tourenwagenserie Fans mit einer Mischung aus attraktivem Motorsport und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm inklusive hochrangiger Rahmenrennserien in den Bann. Mit Audi, BMW und Mercedes sind seit Jahren drei deutsche Premiumhersteller in der DTM engagiert.

Verbrennungsmotorischer Spitzensport

Von Beginn an dabei in der DTM

Schon in den ersten Jahren der DTM unterstützt Schaeffler Fahrer und Teams mit motorsportlichem und technischem Know-how. Aufkleber der Produktmarke LuK prangen auf Overalls und Fahrzeugen. 2011 bündelt der Technologiekonzern sein Engagement und wird Namensgeber des Schaeffler-Audi von Phoenix Racing. Die Erfolge sind auf Anhieb durchschlagend: Pilot Martin Tomczyk belegt in allen zehn Saisonrennen einen Platz unter den Top Fünf, erzielt dabei drei Siege und gewinnt ein Rennen vor Saisonende souverän den Titel. Damit feiert Schaeffler einen großen Triumph: Champion im DTM-Debütjahr. 2012 wird Mike Rockenfeller der neue Schaeffler-Pilot. Nur ein Jahr später gelingt auch ihm mit dem Gewinn der Fahrerwertung der ganz große Wurf. Für Schaeffler ist es der zweite Titelgewinn im dritten Jahr als Fahrzeugsponsor. Auch in den folgenden Jahren bilden Schaeffler, das Audi Sport Team Phoenix und Mike Rockenfeller ein kongeniales Trio. Rocky ist bis heute einer der schnellsten Schaeffler-Botschafter.

Effiziente Serientechnologien

Immer auf dem Gaspedal

Der Verbrennungsmotor, der traditionell in den Autos der DTM zum Einsatz kommt, hat noch nicht ausgedient. Ganz im Gegenteil. Gerade im Bereich der hybriden Antriebsarchitekturen bleibt die Verbrennungstechnologie weiterhin eine entscheidende Kraft in der Mobilität für morgen. Ingenieure von Schaeffler arbeiten daran, dass aus der eingesetzten Energie ein Maximum an Leistung gewonnen werden kann. Der Spielraum für Verbesserungen ist beachtlich, schließlich kommt aktuell nur ein Fünftel der Kraft, die im Tank steckt, auf die Straße. „Das gesamte zum heutigen Stand der Serienmotoren verbleibende Effizienzsteigerungspotenzial schätzen wir auf immerhin 20 Prozent für Ottomotoren und auf 10 Prozent für Dieselmotoren“, verrät Schaeffler-Technologievorstand Prof. Peter Gutzmer. Branchenexperten sind sich dabei einig: Die eine Maßnahme, um dort hinzukommen, gibt es nicht. Es sind viele einzelne Ideen und Verbesserungen nötig, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Im Verbrennungsmotor selbst, aber auch im Antriebsstrang.

Schaeffler liefert die nötigen Technologien und Produkte, um Fahrzeuge sparsamer und effizienter zu gestalten: Sparten & Produkte / Automotive

Schaeffler verfügt über ein breites Produktportfolio zum Thema verbrennungsmotorischer Antriebsstrang.
Schaeffler verfügt über ein breites Produktportfolio zum Thema verbrennungsmotorischer Antriebsstrang.
Schaeffler-Markenbotschafter Mike Rockenfeller

Das Gesicht von Schaeffler in der DTM

Seit 2012 ist Mike Rockenfeller der Pilot des Schaeffler-Audi in der DTM und damit die Hauptidentifikationsfigur des Konzerns in der internationalen Tourenwagenserie. Nach seinem Titelgewinn 2013 kämpfte Rocky auch 2017 wieder um Platz 1. Bis zum letzten Rennen in Hockenheim hatte er noch die Möglichkeit auf seinen zweiten Titelgewinn, verpasste diesen mit seinem Schaeffler Audi dann aber mit nur zwölf Punkten Rückstand knapp.

Mike Rockenfeller ist aber noch mehr als „nur“ Rennfahrer. Als Markenbotschafter von Schaeffler verkörpert er zudem die Werte des Unternehmens auf eindrucksvolle Weise: Termine in den Schaeffler-Werken sind keine lästigen Muss-Aufgaben, sondern er hat Spaß daran und lässt sich die Arbeit erklären. Für die Mitarbeiter ist es Ehre und Motivation zugleich, dem DTM-Champion von 2013 im direkten Austausch die immense Bandbreite der Produktpalette von Schaeffler näherzubringen und ihn dabei hautnah zu erleben.

Rückblick auf die Saison 2017 von Schaeffler und Mike Rockenfeller in der DTM:

Fact Sheet XXL: DTM 2017

Das ist Mike Rockenfeller:

  • Schaeffler-Markenbotschafter
  • Seit 2007 in der DTM
  • 2010 Le-Mans-Sieger
  • Seit 2012 Schaeffler-Pilot
  • 2013 DTM-Champion
  • Gelernter Kfz-Meister
  • Wohnt mit Ehefrau und zwei Söhnen am Bodensee
Im Interview: Prof. Peter Gutzmer und Matthias Zink

„Die DTM erreicht unsere Mitarbeiter“

Matthias Zink (links) und Prof. Peter Gutzmer
Matthias Zink (links) und Prof. Peter Gutzmer

Prof. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, und Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM der Schaeffler AG, im Interview über das Engagement ihres Unternehmens in der DTM

Bereits in den 1980er-Jahren starteten in der DTM Autos mit Aufklebern der Schaeffler-Produktmarke LuK, seit 2011 sorgt ein komplett in Schaeffler-Farben gestalteter Audi für Aufsehen. Welches Ziel steckt hinter diesem Engagement?

Peter Gutzmer: „Schaeffler gehört seit jeher zu den Innovationstreibern. Vor rund drei Jahrzehnten haben wir unser Engagement sozusagen aus den Fabriken auf die Rennstrecken ausgeweitet, um unsere Marken im kompetitiven Umfeld ,Motorsport‘ zu präsentieren. Nicht nur in der DTM, sondern auch in anderen Motorsportdisziplinen, wie zum Beispiel dem Rallyesport, prangten auf vielen Fahrzeugen Logos der Schaeffler-Marken LuK, FAG und INA. Heutzutage, und das spiegelt auch die Entwicklung unseres Unternehmens wider, transportieren wir unsere Markenwerte im Motorsport unter dem Leitgedanken ,One Schaeffler‘.“

Schaeffler-Markenbotschafter Mike Rockenfeller startete 2017 erneut mit einem Audi in der DTM. Das Fahrzeug transportiert eine klare Botschaft.

Peter Gutzmer: „Richtig. Allein schon durch den Namen: Schaeffler Audi RS 5 DTM. Neben der bewusst auffällig gewählten Farbgebung sind besonders die Schriftzüge ,Mobility for tomorrow‘ als optisches Highlight unverkennbar. Das Layout des Fahrzeugs trägt somit die Konzernstrategie ,Mobilität für morgen‘ in den Motorsport. Schaeffler gestaltet die zukünftige Mobilität mit seinen innovativen Produkten und seiner Technologie-Kompetenz aktiv mit. Auftritte im Motorsport – und dazu zähle ich auch jene in der Formel E und in der WEC – sind in den jeweiligen Engagements die optimalen Träger unserer Botschaften.“

2016 haben rund 1.000 Schaeffler-Mitarbeiter mit Plakaten, Schirmmützen und T-Shirts Ihres Unternehmens die Tribüne beim DTM-Saisonhighlight am Norisring regelrecht in eine „Grüne Wand“ verwandelt. Was war das für ein Gefühl?

Matthias Zink: „Ein wunderbares. Der Schaeffler-Audi zeigt seit jeher, welche Integrationskraft und Strahlkraft vom Motorsport ausgeht. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich über den Motorsport mit unserem Unternehmen. Und zwar weltweit. Poster und Aufkleber von dem Schaeffler-Renner hängen in zahlreichen Produktionshallen, unseren Standorten für Forschung und Entwicklung sowie in Büros. Wenn Mike Rockenfeller einen Schaeffler-Standort besucht und unsere Mitarbeiter bei persönlichen Fachgesprächen die Möglichkeit haben, ihm die Hand zu schütteln, wird klar, dass dies eine perfekt funktionierende Partnerschaft ist.“

Die Technik in Rennfahrzeugen und Serienautomobilen liegt häufig gar nicht so weit auseinander. Wie profitieren die beiden Bereiche voneinander?

Matthias Zink: „Die Komplexität und Geschwindigkeit bei Motorsporteinsätzen schärfen den Blick für das Wesentliche, fordern von unseren Ingenieuren umsetzbare Lösungen zu einem unverrückbar feststehenden Zeitpunkt. Motorsport fördert zudem den Teamgeist. All das ist auch bei der täglichen Arbeit von Schaeffler als global tätiger Automobil- und Industriezulieferer förderlich. Das Stichwort ist Technologietransfer. Beispiel Hybridisierung. Das Thema ist sowohl auf der Straße als auch im Motorsport sehr wichtig. Deshalb haben wir uns in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC engagiert, wo wir zusammen mit unserem Partner Porsche unsere Kompetenz in diesem Bereich unter Beweis stellen konnten. Ähnliches gilt für die Formel E. Hier geht es um das Zusammenspiel zwischen E-Motor und Getriebe. Seit der Saison 2015/2016 entwickelt Schaeffler als exklusiver Technologiepartner zusammen mit dem Team ABT Schaeffler Audi Sport den Antriebsstrang der Rennautos.“

In der DTM wird seit jeher mit klassischen Verbrennungsmotoren gefahren. Hingegen ist in der Automobilbranche momentan die Elektrifizierung das vorherrschende Thema. Hat der Verbrenner eine Chance in der Zukunft?

Peter Gutzmer: „Absolut. Unsere Zukunft ist die E-Mobilität, aber die E-Mobilität ist gleichzeitig auch die Zukunft des Verbrennungsmotors. Wie viele Studien zeigen, werden wir mit rein batterieelektrischer Elektrifizierung allein die angestrebten Ziele bis 2050 nicht erreichen. Das ist in der gesamtsystemischen Betrachtung nur möglich, wenn wir mit regenerativer Energie CO2-neutrale Energieträger erstellen, und das werden gasförmige und flüssige synthetische Kraftstoffe sowie Wasserstoff sein, also Energieträger, die sich ideal in einem verbrennungsmotorischen System darstellen lassen. Die Zukunft unserer individuellen Mobilität ist geprägt von einer gesunden Mischung aus Hybriden, effizienten Verbrennungsmotoren und E-Antrieben.“

Schaeffler und Audi

Zwei Partner auf Augenhöhe, auch für Serientechnologien

Sowohl in der DTM als auch in der Elektrorennserie Formel E feierten Schaeffler und Audi gemeinsam bedeutende Erfolge. Für das Einsatzfahrzeug des Teams Audi Sport ABT Schaeffler entwickelt Schaeffler den kompletten Antriebsstrang und arbeitet damit auch an der Gestaltung der Mobilität für morgen. Ebenso abseits der Rennstrecke: Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Schaeffler und Audi besteht seit Generationen.

Bereits 1950 ist im DKW F89 von Auto Union, einer Vorläuferfirma der heutigen AUDI AG, das käfiggeführte Nadellager von Schaeffler verbaut. Es wird in kürzester Zeit zu einem Millionenseller. Über die folgenden Jahrzehnte intensivieren Schaeffler und Audi ihre Zusammenarbeit. Seit Mitte der 1960er-Jahre kommen Kupplungen der Schaeffler-Marke LuK auch bei Audi zum Einsatz. In den 1980er-Jahren wird der Wirkungsgrad von Kupplungen durch steifere Bauformen erhöht, unter anderem für den Audi 100. 1993 geht die selbstnachstellende Kupplung (SAC) in Serie. Sie feiert im Audi S4 Bi-Turbo Premiere. Stufenloses Getriebe, Thermomanagement-Modul, elektromechanischer Wankstabilisator –weitere wichtige technologische Meilensteine in der Partnerschaft zwischen Schaeffler und Audi.

Beispiele aus der Partnerschaft

Auto Union DKW F89, 1950

Auto Union DKW F89, 1950

1949 gelingt Georg Schaeffler mit dem käfiggeführten INA-Nadellager eine bahnbrechende Erfindung. Es bietet reduzierte Reibung sowie Drehzahlfestigkeit und revolutioniert so den Wälzlagermarkt. 1950 kommt es erstmals im „Meisterklasse“ genannten Auto Union DKW F89 zum Einsatz.

Audi 50, ab 1974

Audi 50, ab 1974

Die Mitte der 1960er-Jahre von der Schaeffler-Marke LuK ins Auto gebrachte Tellerfederkupplung verdrängt den Vorgänger mit Schraubenfedern aus dem Pkw-Bereich. Audi nutzt die Technologie unter anderem im kompakten Erfolgsmodell Audi 50, der den vier Ringen neue Käuferschichten erschließt.

Audi 80 quattro, 1986

Audi 80 quattro, 1986

Der heutige Schaeffler-Botschafter Armin Schwarz schafft 1986 mit dem Titelgewinn im Mitropa Rally Cup den Durchbruch im internationalen Rallyesport. In seinem Audi 80 quattro mit auffälliger Optik der Schaeffler-Marke INA werden neue Ventiltriebskomponenten getestet.

Audi A4, ab 1995

Audi A4, ab 1995

Der Generatorfreilauf feiert seine Premiere im Audi A4. Heutzutage ist er in nahezu jedem effizienten Auto verbaut und sorgt für eine Stabilisierung der Drehungsgleichförmigkeiten im Riementrieb. Das Resultat: höherer Laufkomfort und verbessertes Geräuschverhalten.

Audi A6, ab 1999

Audi A6, ab 1999

Die Continuously Variable Transmission, also die stufenlose Kraftübertragung, wird dank einer Hightech-Konstruktion von Schaeffler möglich. Im legendären „Wackel-Elvis“-Werbespot erlangt die bei Audi „Multitronic“ genannte Technologie Berühmtheit.

Audi A4 DTM, 2007

Audi A4 DTM, 2007

In vielen Motorsportdisziplinen, wie zum Beispiel in der DTM am Audi A4 DTM von Mike Rockenfeller, prangen Logos der Schaeffler-Marken LuK, FAG und INA. Heutzutage tritt das Unternehmen auf der Rennstrecke unter dem Leitgedanken OneSchaeffler auf.

Audi A5 Sportback, ab 2007

Audi A5 Sportback, ab 2007

Das Thermomanagement-Modul von Schaeffler regelt den Temperaturhaushalt im kompletten Antriebsstrang. So lässt sich der ideale Wärmezustand des Motors und des Getriebes schnellstmöglich erreichen und die Verbrauchseffizienz steigern.

Audi TT, 2014

Audi TT, 2014

Mit dem Konzeptfahrzeug „Schaeffler System 48 V“ auf Basis eines Audi TT zeigt Schaeffler das Potenzial der 48-Volt-Hybridisierung. Eine elektrische Hinterachse ergänzt den Verbrennungsmotor und rekuperiert gleichzeitig Energie beim Bremsen.

Audi SQ7, ab 2016

Audi SQ7, ab 2016

Der elektromechanische Wankstabilisator von Schaeffler erhöht die Sicherheit, die Fahrdynamik und den Fahrkomfort, zum Beispiel im aktuellen Audi SQ7. 2016 erhält das wegweisende Bauteil einen „Deutschen Innovationspreis“.

Rennkalender

Die DTM 2018 auf Europatour

Zwanzig Rennen bei zehn Veranstaltungen in sechs europäischen Ländern – auch der Rennkalender der kommenden DTM-Saison gestaltet sich erneut umfang- und abwechslungsreich. Erstmals ist die Tourenwagenserie zu Gast im italienischen Misano.

Alle DTM-Rennwochenenden 2018

  • 4.-6. Mai 2018: Hockenheim (Deutschland)
  • 18.-20. Mai 2018: Lausitzring (Deutschland)
  • 1.–3. Juni 2018: Budapest (Ungarn)
  • 22.–24. Juni 2018: Norisring (Deutschland)
  • 13.–15. Juli 2018: Zandvoort (Niederlande)
  • 11.–12. August 2018: Brands Hatch (Großbritannien)
  • 24.–26. August 2018: Misano (Italien)
  • 7.–9. September 2018: Nürburgring (Deutschland)
  • 21.–23. September 2018: Spielberg (Österreich)
  • 12.–14. Oktober 2018: Hockenheim (Deutschland)
Videos und Fact Sheets

Alle Videos und Fact Sheets zur DTM auf einen Blick

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