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Strategie

Finanzielle Ambitionen 2020

Bis 2020 haben wir uns viel vorgenommen. Wir wollen unseren Umsatz - bereinigt um Währungseinflüsse – in den nächsten 4 Jahren durchschnittlich um 4 – 6 % p. a. steigern und eine EBIT-Marge von 12 – 13 % erzielen. Auf dieser Basis soll der Free Cash-Flow im Jahr 2020 rund 900 Mio. Euro betragen. Gleichzeitig wollen wir im Jahr 2020 einen Gewinn pro Aktie von rund 2,00 EUR pro Aktie erreichen.

Neben diesen operativen Größen kommt es für den Erfolg der Schaeffler Gruppe entscheidend darauf an, dass wir unsere finanzielle Flexibilität und die Qualität unserer Bilanz weiter verbessern. Dazu haben wir uns vorgenommen, bis 2020 das Verhältnis von Nettoverschuldung und Eigenkapital so zu gestalten, dass der Quotient der beiden Größen – oder anders gesagt: die sogenannte Gearing Ratio – kleiner als 75 % ist. Ferner planen wir eine Dividende in Höhe von 30 – 40 % des Konzerngewinns an unsere Aktionäre auszuschütten. Die Finanziellen Ambitionen 2020 finden ihre Abrundung in der Vorgabe, als Basis für die weiteren Wachstumsstrategien das 2016 erhaltene Investment-Grade-Rating langfristig zu halten und abzusichern.

Umsatzwachstum1)
Ø 4 – 6% p. a. (FX-bereinigt)
EBIT-Marge
12 – 13 % p. a. (vor Sondereffekten)
Free Cash-Flow1)
~ 900 Mio. EUR im Jahr 2020
Gewinn pro Aktie1)
~ 2,00 EUR pro Aktie im Jahr 2020
Gearing Ratio2)
< 75% im Jahr 2020
Dividende3)
30 – 40 % vom Konzernergebnis

1) Ohne externes Wachstum
2) Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital (ohne Pensionsverpflichtungen)
3) Ausschüttungsquote bezogen auf das Konzernergebnis

Unsere finanziellen Ambitionen beruhen auf folgenden Marktannahmen:
Automotive: globales Wachstum der PKW-Produktion um 2%
Industrie: niedriges einstelliges Wachstum der globalen industriellen Produktion

Alle diese Kennzahlen lassen sich letztlich auf ein Ziel zusammenführen: Wir wollen weiter profitabel wachsen und nachhaltig Wert schaffen. Nach der erfolgreichen Neuausrichtung unserer Kapitalstruktur und der mit der erfolgten Entschuldung wiedergewonnenen finanziellen Flexibilität setzen wir dabei nicht mehr nur auf rein organisches Wachstum. Als Teil unserer Strategie wollen wir auch selektiv kleinere Akquisitionen in den Bereichen in Betracht ziehen, in denen wir unsere Kompetenzen ausbauen und verstärken wollen. Um die Risiken einer solchen Akquisitionsstrategie beherrschbar zu halten und langfristig ein aktives Portfoliomanagement zu ermöglichen, werden wir unsere Konzernstruktur weiter optimieren und einen professionellen M&A-Prozess etablieren.