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Geschichten aus der Schaeffler-Welt: Motorsport

Willkommen in der Zukunft des Motorsports

Anfangs noch von einigen Beobachtern kritisch beäugt, hat sich die Formel E inzwischen fest in der Motorsportwelt etabliert. Schaeffler ist seit der ersten Stunde dabei und hat als exklusiver Technologiepartner auch für die dritte Saison gemeinsam mit dem einzigen deutschen Team einen eigenen Elektro-Antriebsstrang entwickelt. Als ABT Schaeffler Audi Sport stellt sich das Team dem internationalen Wettbewerb.

Elektromobilität bei Schaeffler

Formel E als Testfeld für Entwicklung fortschrittlicher Automobil-Antriebstechnologien

Die gesamte Elektromobilität, dazu gehören Hybridlösungen und das rein elektrische Fahren, wird die Zukunft der Mobilität wesentlich prägen. Schaeffler bietet schon seit Jahren innovative Lösungen und Konzepte für die Mobilität für morgen an. Das Formel E-Engagement ist ein weiterer und wichtiger Schlüssel.

In der Premierensaison 2014/15 mussten alle Teams noch auf Einheitsautos zurückgreifen. Seit der zweiten Saison erlaubt das Reglement die Entwicklung eines eigenen Antriebsstrangs und führt somit dazu, dass sich verschiedene technische Konzepte miteinander messen. Unterschiede bestehen in puncto Elektromaschine – inklusive Leistungselektronik, Getriebe, Hinterachse, Kühlsystem und der dazugehörigen Software. Damit ist die Formel E zu einem wichtigen Testfeld für die Entwicklung fortschrittlicher Automobil-Antriebstechnologien geworden – auch bei Schaeffler.

Als exklusiver Technologiepartner hat Schaeffler auch den Elektro-Antriebsstrang für die neue und dritte Saison entwickelt. „Wir fühlen uns für die Herausforderungen der dritten Saison gut gerüstet“, sagt Prof. Peter Gutzmer, der als Technologievorstand bei Schaeffler die Formel E verantwortet und seit der ersten Stunde vorantreibt.

Unser Antriebsstrang hatte schon in der zweiten Saison einen wichtigen Anteil an den vielen Erfolgen. Deshalb war schnell klar, dass wir weiter auf unser bewährtes Konzept setzen, aber gleichzeitig sämtliche Komponenten in allen Details weiterentwickeln.

Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Technologievorstand bei Schaeffler

„Für die neue Saison wurden Drehmomentstärke sowie Effizienz des Antriebs nochmals verbessert und das Gewicht weiter reduziert. Das Getriebe verfügt weiterhin über drei Gänge und wurde im Hinblick auf Effizienz und schnelle Schaltzeiten ebenfalls weiter optimiert“, ergänzt Dr. Simon Opel, Leiter Sonderprojekte Motorsport bei Schaeffler.

Erfahren Sie mehr zur E-Mobilität bei Schaeffler

Saison III (2016/2017)

Die Formel E wieder auf Welttournee

Von Asien über Süd- und Nordamerika bis nach Europa: Die Formel E reist auch in ihrer dritten Saison einmal um die Welt. Mit dem Saisonauftakt in Hongkong am 9. Oktober 2016 startet die Formel E ihre Tournee, die zwölf Rennen an zehn Orten umfasst. Neu im Kalender sind unter anderem Läufe in Marrakesch, Brüssel, New York sowie Montreal, wo Ende Juli 2017 die beiden Finalrennen ausgetragen werden. Das deutsche Heimspiel auf den Straßen von Berlin findet am 10. Juni 2017 statt.

Rennkalender

09. Oktober 2016: Hongkong (China)

Premiere für die Formel E in Asiens Mega-Metropole. Der Kurs verläuft im Hafenviertel vor der weltberühmten Skyline.

12. November 2016: Marrakesch (Marokko)

Mit dem ersten Rennen in der „roten Stadt“ erschließt die Formel E den vierten Kontinent: Afrika. Eine Bilderbuch-Kulisse für die Formel E.

18. Februar 2017: Buenos Aires (Argentinien)

Die Motorsport-begeisterten Argentinier erlebten bereits zwei spannungsgeladene Formel-E-Rennen. Fortsetzung folgt …

01. April 2017: Mexiko-Stadt (Mexiko)

Das einzige Formel-E-Rennen auf einer permanenten Rennstrecke – und mit 2.500 Metern auch das höchstgelegene – feierte in der vergangenen Saison eine spektakuläre Premiere.

13. Mai 2017: Monaco

In der Premierensaison fuhr die Formel E bereits im monegassischen Fürstentum, nun geben die Elektro-Renner in Saison drei ein Comeback. Der Kurs ist eine verkürzte Version des traditionellen, weltberühmten Grand-Prix-Kurses.

20. Mai 2017: Paris (Frankreich)

Mit nur 1,9 Kilometern ist der Kurs rund um den historischen Invalidendom sehr kurz – ideal für die vielen Fans. Lucas di Grassi siegte hier vor einem Jahr.

10. Juni 2017: Berlin (Deutschland)

In der vergangenen Saison gelang dem ABT Schaeffler Audi Sport Team beim deutschen Heimrennen in der Hauptstadt erstmals ein Doppel-Podium. Wiederholung erwünscht …

01. Juli 2017: Brüssel (Belgien)

Die letzten drei ePrix finden in Städten statt, in denen es noch kein Formel-E-Rennen gab. Brüssel – Sitz des EU-Parlaments – macht den Anfang.

15./16. Juli 2017: New York (USA)

Erstmals findet ein FIA-Autorennen mitten in New York statt. Und es werden deren gleich zwei sein – je eines Samstag und Sonntag – im legendären Hafenviertel von Brooklyn.

29./30. Juli 2017: Montreal (Kanada)

Genau wie in New York gibt es auch in Montreal beim Final-Wochenende der Saison 2016/2017 zwei Rennen. Die Multikulti-Metropole am Sankt-Lorenz-Strom, in der Französisch Amtssprache ist, ist sehr Motorsport-begeistert.

Alle Saisonrennen auf Eurosport

Mit dem Hongkong ePrix starten nicht nur Schaeffler und die FIA Formel E in die neue Saison – auch Eurosport ist dabei und überträgt alle zwölf Saisonrennen live und exklusiv im deutschsprachigen Raum. Zudem fasst der Sender jeden Dienstagabend die Highlights des Rennwochenendes im eigenproduzierten, 45-minütigen Formel E-Magazin zusammen.

Formel E-Magazin auf Eurosport

Schnelle Botschafter im Cockpit

Lucas di Grassi und Daniel Abt

Das Team ABT Schaeffler Audi Sport hat mit dem erfahrenen Brasilianer Lucas di Grassi und Youngster Daniel Abt zwei schnelle und technisch versierte Botschafter in den Cockpits sitzen. In den zehn Rennen der zweiten Saison hatte das deutsch-brasilianische Duo zehn Podiumsplatzierungen geholt, darunter drei Siege, und am Ende den zweiten Platz in der Teamwertung erreicht. Lucas di Grassi und Sébastien Buemi (Renault e.dams) haben dabei bis zur letzten Minute um den Titel in der Formel E gekämpft.

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