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Umwelt und Energie
Wer die Welt verändern will, muss bei sich selbst anfangen.

Nachhaltigkeit

Die Schaeffler Gruppe betreibt 75 produzierende Standorte und trägt deshalb weltweit Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz. Wir optimieren kontinuierlich unsere Produktionsprozesse und reduzieren systematisch unseren Energie- und Ressourceneinsatz. So senken wir Kosten und setzen zugleich international Maßstäbe im betrieblichen Umwelt- und Energiemanagement.

Umwelt und Energie

Kontinuierliche Fortschritte bei Energieeffizienz und Umweltschutz

Schaeffler stellt an fünf deutschen Standorten Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge bereit.
Schaeffler stellt an fünf deutschen Standorten Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge bereit.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Energie ist integraler Bestandteil der Unternehmenskultur der Schaeffler Gruppe. Das Unternehmen übernimmt als Technologie- und Innovationsführer weltweit eine Vorbildfunktion. Dies gilt für sein Engagement in der Energie- und Materialeffizienz ebenso wie für die Verringerung von Emissionen und Abfällen und den schonenden Umgang mit Wasser. Relevante Umwelt- und Energiethemen werden sowohl bei der Gestaltung von Produktionsprozessen als auch in der Produktentwicklung umfassend berücksichtigt, um die Umweltperformance des Unternehmens und seiner Kunden kontinuierlich zu verbessern.

Kontinuierliche Fortschritte im Bereich der Energieeffizienz und des Umweltschutzes erzielt das Unternehmen mit seinem seit Jahren bestehenden, weltweit gültigen EnEHS Managementsystem. EnEHS steht für Energy, Environment, Health and Safety (Energie, Umwelt, Arbeitsmedizin und -sicherheit). Das EnEHS System beruht auf den Normen ISO 50001 für Energie, ISO 14001 für Umweltschutz, OHSAS 18001 für Arbeitsschutz und dem EMAS Ökoaudit-Standard.

Umweltmanagement

Vorreiter im betrieblichen Umweltmanagement

Am 31. Dezember 2016 waren weltweit 63 Standorte in das EMAS-Standortregister der Europäischen Union eingetragen; bis Ende 2017 soll die Eintragung für alle Produktionsstandorte der Schaeffler Gruppe abgeschlossen sein. Mit Cheraw, Danbury, Fort Mill, Irapuato, Joplin, Maneja, Nanjing, Puebla, Romanshorn, Savli, Winsted und Wooster wurden im Lauf des Jahres 2016 zwölf Standorte validiert. Bis März 2017 werden sie voraussichtlich auch im EMAS-Standortregister verzeichnet sein.

Zielgrößen mit Vorstand festgelegt

Im Dezember 2016 hat das Competence Center mit dem Vorstand der Schaeffler Gruppe die künftigen Eckpunkte ihres Umweltmanagements abgestimmt und in den Bereichen Abfall, Betriebsstoffe, Boden- und Grundwasserschutz sowie Ressourceneinsparung für die nächsten fünf Jahre Zielvorgaben vereinbart. Hinsichtlich der Ressourcen lauten diese beispielsweise „Abwasserfreier Betrieb“ oder „Endlos Öl“ – ein Prozess, bei dem in der Produktion genutztes Öl nicht erneuert werden muss. Über die Fortschritte bezüglich der Zielvorgaben wird jährlich im Kennzahlenteil der Umwelterklärungen unserer Produktionsstandorte berichtet.

Zertifikate, Auszeichnungen & Umwelterklärungen

Bei der Anlagenplanung wird auf die Einhaltung höchster Umweltstandards geachtet.
Bei der Anlagenplanung wird auf die Einhaltung höchster Umweltstandards geachtet.
Energiemanagement und Emissionen

Schaeffler verfolgt drei strategische Energieziele

Unsere Mitarbeiter achten darauf, Maschinen bei Nichtnutzung abzuschalten. So wird auch die Energieeffizienz des Unternehmens gefördert.
Unsere Mitarbeiter achten darauf, Maschinen bei Nichtnutzung abzuschalten. So wird auch die Energieeffizienz des Unternehmens gefördert.
Controlling von Energie- und Emissionsdaten

Aufgabe des Energiemanagements ist eine kontinuierliche Evaluation und Verbesserung von Prozessen auf Grundlage konzernweit erhobener Energiedaten. Zu ihrer Erhebung betreibt Schaeffler weltweit ein standardisiertes Energiedatenmanagementsystem (EDMS). Mit seiner Hilfe werden Verbrauchsdaten überwacht, Einsparpotenziale aufgedeckt und umgesetzte Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Darüber hinaus können auch Prognosen und Energiebilanzen auf Standort- und regionaler Ebene erstellt werden.

Emissionsarme Produktion und Energie-Eigenversorgung

Ein wichtiges Arbeitsfeld im Energiemanagement der Schaeffler Gruppe ist die Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Produktions- und Logistikprozesse. Eine Rolle spielen hierbei effiziente Technologien zur Eigenversorgung mit elektrischer und thermischer Energie, z. B. durch den Einsatz moderner Blockheizkraftwerke (BHKW) mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.

Mitarbeiterverantwortung zur Energieeffizienz

Bei der Verbesserung der Energie- und CO2-Bilanz des Unternehmens spielen die Mitarbeiter der Schaeffler Gruppe eine Schlüsselrolle. Hierfür werden die Beschäftigten von den jeweiligen Energiebeauftragten durch gezielte Impulse zum Thema Energieeffizienz sensibilisiert. Die Botschaft: Jeder kann seinen persönlichen Beitrag zum Energiesparen leisten.

Material- und Ressourceneffizienz

Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzen

Die Schaeffler Gruppe will ihren Kunden aus Automobilwirtschaft und Industrie Produkte und Lösungen mit einem Höchstmaß an Material- und Ressourceneffizienz anbieten. Sie analysiert und nutzt hierfür die Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette, setzt zunehmend Leichtbaumaterialien wie Aluminium, Magnesium oder Carbonfasern ein und reduziert Materialverluste durch neue Fertigungstechnologien und geschlossene Verwertungskreisläufe.

Wege zu einer immer effizienteren Fertigung

Die Schaeffler Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, eine höhere Integration von allen relevanten Bereichen in die Wertschöpfungskette zu erreichen. Modularisierung und Industrie 4.0, aber auch Energieeffizienz werden dabei eine große Rolle spielen. Das neue Schaeffler-Konzept „Factory for Tomorrow“ zeigt Lösungswege auf, wie z. B. eine modulare Ausgestaltung von Fabriken oder die Optimierung des Fabriklebenszyklus. Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit der Anlagen an wechselnde Anforderungen zu erhöhen und die funktionsübergreifende Kommunikation zu verbessern. Alle direkten und indirekten Bereiche der Produktion sollen so auch in Zukunft den eigenen Anspruch auf operative Exzellenz erfüllen.

90,1 %

beträgt die Wiederverwertungsquote von Abfall bei Schaeffler in Deutschland. (2016)

Neues Leben für Pkw-Kupplungen, Wälz- und Triebwerkslager

Wichtige Hinweise für Produktoptimierungen im Lebenszyklus unserer Produkte lieferten mehrere exemplarische Ökobilanzen zu Pkw-Kupplungen und Wälzlagern für Flugzeugtriebwerke beziehungsweise Eisenbahnfahrzeuge. Die für den Zeitraum von 2014 bis 2016 erstellten Studien belegen, dass Aufarbeitung und anschließende Weiterverwendung von gebrauchten Lagern enorme Einsparpotenziale bieten: Gegenüber einer Neuanfertigung können bis zu 95 % an CO2-Emissionen und Energieeinsatz vermieden werden. Außerdem werden pro Lager bis zu 2.000 l Wasser weniger benötigt. Hinzu kommen große wirtschaftliche Vorteile einer Aufbereitung, zumal die Produkte nach Reinigung, professioneller Untersuchung (z. B. Rissprüfung mithilfe magnetischer Felder) und gegebenenfalls notwendiger Bearbeitung die gleiche Qualität wie neue Schaeffler-Originalteile aufweisen.

775,01 m3

Wasser verbrauchte die Schaeffler Gruppe pro Mio. EUR Wertschöpfung. (2016)

Weniger Abfall und Ressourcenverbrauch durch längeres Produktleben

Neben der Aufarbeitung werden zur Verbesserung der Material- und Ressourceneffizienz Lösungen zur Verlängerung der Lebensdauer von Komponenten umgesetzt. Wichtige Ansatzpunkte sind Gewichts- und Vibrationsreduktionen sowie regelmäßige Wartungszyklen. Zur Lebensverlängerung unserer Produkte haben wir darüber hinaus mehrere Instrumente gebündelt, die uns helfen, unseren Qualitätsstandard „X-Life“ zu erfüllen.

0,063 t

Abfall produzierte die Schaeffler Gruppe pro Mio. EUR Wertschöpfung. (2016)

Logistik

Internationale Transportnetzwerke

Die ein- und ausgehenden Frachttransporte sowie die Arbeitswege und Geschäftsreisen der Mitarbeiter der Schaeffler Gruppe verursachen Emissionen und Umweltbelastungen in nennenswertem Ausmaß. Um diese zu verringern, steigert die Schaeffler Gruppe kontinuierlich die Effizienz ihrer internationalen Transportnetzwerke und geht bei der Mitarbeitermobilität zunehmend den Weg der Elektrifizierung.

Nahtlose Kommunikation von Transportdaten

In dem Modellprojekt „Seamless Supply Information Integration“ setzt die Schaeffler UK Ltd. seit 2015 ein neuartiges „Transport Order Management System“ (TOMS) ein. Mithilfe des TOMS werden die Transportaufträge der Schaeffler-Tochter in ihrem weltweiten Versorgungsnetzwerk sicher gebündelt, nahtlos an die beteiligten Akteure weitergeleitet und automatisch abgerechnet. Das Projekt wurde vom Arbeitskreis AKJ Automotive, einem Expertennetzwerk für Logistik und Produktion in der Automobilindustrie, mit dem „elogistics award 2016“ ausgezeichnet. Künftig soll das System auf weitere Werke in Europa ausgeweitet werden.

Umstieg auf die Schiene zwischen Europa und China

Frachttransporte über große Distanzen können den Umwelt- und CO2-Fußabdruck von Produkten und damit die Lebenszykluskosten eines Produkts erheblich vergrößern. Die Schaeffler Gruppe arbeitet deshalb an der Umstellung von Luft- und Seefracht auf Bahntransporte als umweltfreundliche Alternative. Seit 2016 nutzen wir hierfür u. a. die Bahnverbindung zwischen Europa und China. Im Vergleich zur Luftfracht sind damit theoretische Einsparungen von bis zu 900 g CO2 pro Tonnenkilometer realisierbar.

Unterwegs zur CO2-neutralen Dienstreise

Die Schaeffler Gruppe will auf dem eingeschlagenen Weg zur „Mobilität für morgen“ auch ihre Beschäftigten mitnehmen und hat hierzu ein umfassendes Vorhaben verabschiedet. Es beinhaltet u. a. den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos an den deutschen Standorten. Hierfür wurde ein eigener Standard erstellt, der Themen wie Brandschutz, Kennzeichnung, Standortauswahl oder Stromversorgung regelt und für die Kompatibilität von Ladepunkt und Fahrzeug sorgt.

900 g

CO2 Einsparungspotenzial pro Tonnenkilometer zwischen Europa und China (2016)

Im Fokus

Lageraufarbeitung und Energieeinsparung

Lageraufarbeitung für Alstom: Im Rahmen der Wartung von 56 Hochgeschwindigkeits-Pendolino-Zügen tauschte Schaeffler im Jahr 2015 Tausende von vollrolligen Zylinderrollenlagern für den Schienenfahrzeughersteller Alstom aus. Die Lager wurden demontiert, gereinigt und einer 100-prozentigen Sichtprüfung unterzogen.

Energieeinsparung im Hochregallager: 70 % Energieeinsparung durch Modernisierung der Antriebstechnik: Am Standort Herzogenaurach haben wir bis Oktober 2016 die Regalbediengeräte im Hochregallager umgebaut. Neu installiert wurden unter anderem Vorrichtungen zur Rekuperation der Bremsenergie.

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